ALDI am Breul – Aufbegehren der Anwohner

Es war schon seit längerem ein offenes Geheimnis. Der ALDI am Breul soll vergrö¬ßert werden. Jetzt lag in der Bauausschusssitzung vom 31.01.2017 ein erster Ent¬wurf einer Grundrisszeichnung vor. Und berechtigt sind die Bedenken der Anwohner, die von dem Neubauvorhaben im Bereich des Wohngebiets am Berkelbogen betrof¬fen sind.

Die aus Sicht des Investoren für den Neubau optimierte Ausnutzung des  gesamten Grundstücks führt zu mehr Straßenverkehr, Parkverkehr, geänderter Anlieferung und höherem Lärmpegel wegen Lüftungs- und Kühlungsanlagen. Dass die Anwohner sich dagegen wehren, ist sehr nachvollziehbar.

Nun soll es ein Round-Table-Gespräch richten. Der Bauausschuss hat einstimmig beschlossen, dass die Stadtverwaltung die Anwohner und den Investor an einen Tisch bringen soll, damit die angesprochenen Probleme durchdiskutiert werden und nach Lösungen gesucht wird. Bleibt zu hoffen, dass beide Seiten Verständnis auch für das Anliegen der jeweils anderen Seite aufbringen können und eine gemeinsame Lösung finden.

Bleibt die Frage: Warum wurde nicht bereits vor der förmlichen Verwaltungsvorlage im Bauausschuss am 31.01.2017 versucht, die Beteiligten an einen Tisch zu brin¬gen? Die betroffenen Anwohner hatten wohl aus der Zeitung erfahren, was los ist. Meines Erachtens zu spät. Hier wäre es meiner Meinung nach sinnvoll gewesen, wenn die Stadtverwaltung, die über das Vorhaben ja informiert war, vor einer förmli¬chen Verfahrenseinleitung das Gespräch auch mit den Anwohnern gesucht hätte.

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